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little table · Regeln und Beispiele

Mancala: säen und ernten

Diese Anleitungen erklären die hier umgesetzten Regeln. Andere Ausgaben und Vereine können andere Varianten verwenden. Die Beispiele werden anhand der Spiellogik dieser Website geprüft.

Oware

Sammle die Mehrheit der 48 Samen in dieser Oware-Variante nach Abapa-Art.

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Oware

Aufbau

Jede Seite besitzt sechs Mulden mit anfangs je vier Samen. Nummeriere deine Mulden in Särichtung von 1 bis 6; auf deine sechste folgt die erste gegnerische.

Dein Zug

Leere eine eigene Mulde und verteile gegen den Uhrzeigersinn je einen Samen. Überspringe die Ausgangsmulde bei jeder vollständigen Runde. Liegen nach dem letzten Samen zwei oder drei in einer gegnerischen Mulde, ernte sie und rückwärts die anschließenden gegnerischen Mulden mit zwei oder drei.

Sieg und Spielende

Mehr als 24 gewinnt; 24 je Seite ist remis. Ist Füttern unmöglich, wiederholt sich die Stellung dreimal oder vergehen 160 Züge ohne Ernte, sammelt jede Seite ihre übrigen Samen.

Erklärtes Beispiel

Eröffnungsbeispiel: Säe die vier Samen deiner ersten Mulde. Deine Mulden enthalten danach 0, 5, 5, 5, 5, 4. Der letzte Samen landet nicht beim Gegner: keine Punkte, anschließend dessen Zug.

Ein häufiger Fehler

Würde eine Ernte die gegnerische Seite vollständig leeren, entfällt die gesamte Ernte.

Fragen am Spieltisch

Muss ich die leere Gegenseite füttern?

Ja, wenn irgendein Säzug dort Samen ablegen kann; andere Züge sind dann gesperrt.

Wird die Ausgangsmulde nach einer Runde aufgefüllt?

Nein. Sie wird bei jedem erneuten Durchgang übersprungen.

Weitere Regelquellen

Externe Regeln dienen zur Einordnung; hier gilt die oben beschriebene Variante.

Toguz Kumalak

Sammle mindestens 82 der 162 Samen auf diesem Toguz-Kumalak-Brett mit neun Mulden je Seite.

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Toguz Kumalak

Aufbau

Jede Mulde beginnt mit neun Samen. Nummeriere beide Seiten in Särichtung 1–9; auf deine neunte folgt die erste gegnerische Mulde.

Dein Zug

Wähle eine nichtleere eigene Mulde. Bei mehreren Samen bleibt einer liegen, der Rest wird gegen den Uhrzeigersinn verteilt; ein einzelner wandert weiter. Ein gerader Endstand in einer gegnerischen Mulde wird geerntet. Ein Endstand von drei kann dein einziges dauerhaftes Tuzdyk bilden, das alle ankommenden Samen für dich sammelt.

Sieg und Spielende

82 Samen gewinnen. Kann der nächste Spieler nicht säen, sammelt jede Seite ihre Reste; gleiche Punktzahlen ergeben remis.

Erklärtes Beispiel

Eröffnung: Säe deine neunte Mulde. Einer bleibt, acht gehen in die gegnerischen Mulden 1–8. Ernte die zehn Samen aus gegnerischer Mulde 8: zehn Punkte, diese Mulde leer.

Ein häufiger Fehler

Anders als bei Oware bleibt bei mehreren Samen zunächst einer in der Ausgangsmulde.

Fragen am Spieltisch

Wo darf ich ein Tuzdyk bilden?

Nicht in der neunten gegnerischen Mulde und nicht bei derselben Nummer wie das gegnerische Tuzdyk. Höchstens eines je Seite.

Darf man aus einem Tuzdyk säen?

Nein. Ankommende Samen werden von seinem Besitzer eingesammelt.

Weitere Regelquellen

Externe Regeln dienen zur Einordnung; hier gilt die oben beschriebene Variante.

Regeln und Beispiele am 2. Oktober 2026 geprüft